Wörter machen Sachen · Wortgeschichte

„Das war unheimlich schön!“ Wie Adjektive zu Intensitätspartikeln werden

Die heutige Zwiebel dreht sich um eines unserer Steckenpferde: Wir schauen uns an, wie Wörter die Wortart wechseln. Dieses Mal haben wir die Adjektive im Blick: Das war unheimlich schön! Das war schrecklich spannend! Unheimlich und schrecklich begeben sich hier auf eine Reise weg von den Adjektiven hin zu den Intensitätspartikeln. Das machen aber bei… Weiterlesen „Das war unheimlich schön!“ Wie Adjektive zu Intensitätspartikeln werden

Wortgeschichte

Heiland, Punsch, Advent, Geschenk und Lametta – etymologische Weihnachtspäckchen

Liebe Zwiebelfreund_innen, zum Jahresabschluss haben wir euch dieses Mal ein paar etymologische Weihnachtspäckchen geschnürt, die wir euch unter den digitalen Christbaum legen wollen. Macht es euch gemütlich, wie tauchen in Geschichte von Weihnachtswörtern ein.

Namen · Wortgeschichte

Nikolaus und Knecht Ruprecht aus linguistischer Sicht

Wenn schon mal eine Zwiebel auf den Nikolaustag fällt, dann wollen wir das direkt als Anlass nehmen und aus linguistischer Sicht über den Nikolaus und seinen Kumpanen sprechen. Dabei schauen wir uns an, woher der Nikolaus seinen Namen hat und wo sich sein Name überall versteckt. Die vielen Namen vom Knecht Ruprecht wollen wir natürlich… Weiterlesen Nikolaus und Knecht Ruprecht aus linguistischer Sicht

oder

Die Abfahrt des Zuges oder des Zugs? Lange und kurze Genitivendung im Vergleich

Heißt es die Abfahrt des Zuges oder die Abfahrt des Zugs? Eigentlich ist die Bildung des Genitivs bei deutschen Nomen im Neutrum oder Maskulinum ganz einfach: Man hängt ein s an den Wortstamm an: der Käse – des Käses. Aber bei manchen Wörtern gibt es auch die Möglichkeit, stattdessen –es als Endung zu nutzen. Zum… Weiterlesen Die Abfahrt des Zuges oder des Zugs? Lange und kurze Genitivendung im Vergleich

Pragmatik · Wörter machen Sachen

Von Zeit und Begründung: Warum „nachdem“ und „weil“ manchmal das Gleiche bedeuten

Nachdem du jetzt da bist, können wir direkt mit der Zwiebel anfangen! Moment, was ist denn das für ein Satz? Müsste es nicht eher heißen: Weil du jetzt da bist, können wir direkt mit der Zwiebel anfangen? Nachdem nutzt man doch eigentlich immer nur für Handlungen, die vor einer anderen lagen: Nachdem ich in der… Weiterlesen Von Zeit und Begründung: Warum „nachdem“ und „weil“ manchmal das Gleiche bedeuten

Leserfrage · Wortgeschichte

Instrumentengeschichten: Woher die Bezeichnungen für Posaune, Gitarre und Co. kommen

Es ist schon eine ganze Weile her, dass uns die Anfrage eines Zwiebel-Lesers erreichte, der sich einen Artikel über die Herkunft von Instrumentennamen wünschte. Diesem Wunsch kommen wird nun endlich nach! Wir begeben uns heute auf eine Reise in die interessanten Wortgeschichten von Instrumenten wie Trompete, Trommel, Oboe und Gitarre.

Althochdeutsch · Wörter machen Sachen

Das ist komplizierter, wie du denkst! – als und wie im Vergleich

Sätze wie Ich bin größer wie du oder Ich bin schlauer wie du sind ein Garant für Aufregung. Immer wieder wird darauf hingewiesen, dass es in diesem Fall als heißen müsste statt wie. Da gibt es doch eine klare Regel: Wenn bei einem Vergleich ein Unterschied besteht, verwendet man als (Ich bin größer als du)… Weiterlesen Das ist komplizierter, wie du denkst! – als und wie im Vergleich

Wörter machen Sachen

Fugenelemente: Wie das s in den Liebesbrief kommt

Eines der schönsten Klischees über die deutsche Sprache ist, dass man auf Deutsch quasi beliebig Wörter zusammenkleben kann, um neue Wörter zu erschaffen – die Donaudampfschifffahrtsgesellschaftskapitänsmütze lässt grüßen. Ganz so einfach ist es aber natürlich nicht. Nicht immer, aber manchmal schleicht sich zum Beispiel ein s zwischen die Wörter, die man zusammensetzt: Aus Kapitän +… Weiterlesen Fugenelemente: Wie das s in den Liebesbrief kommt

Wörter machen Sachen · Wortgeschichte

Gestern, heute, morgen – woher kommen unsere Wörter für Zeitangaben?

Zeit ist wichtig, deswegen haben wir viele Wörter, um darüber zu sprechen. Heute schauen wir uns mal an, woher diese praktischen Wörter überhaupt kommen. Mit dabei haben wir: heute, gestern, morgen sowie den Tag, die Woche, den Monat und das Jahr.

Namen

Dein, mein, unser Name – wie Nachnamen bei der Hochzeit ausgewählt werden

Bei der Eheschließung gibt es eine Frage, die von großem sprachwissenschaftlichem Interesse ist: Welchen Nachnamen wollen die Verheirateten in Zukunft führen? In Deutschland ist es bei heterosexuellen Ehen nach wie vor der Normalfall, dass die Frau den Namen des Mannes annimmt. Es gibt aber auch andere Varianten: Der Mann kann den Namen der Frau annehmen,… Weiterlesen Dein, mein, unser Name – wie Nachnamen bei der Hochzeit ausgewählt werden